Malediven 2016

Da wo es schön war, will man wieder hin!

Getreu diesem Motto wollte ich die Malediveninsel, auf die mich 1995 meine erste größere Tauchreise geführt hatte, wieder besuchen. Ich war ziemlich neugierig was sich auf Embudu alles geändert hat und wie sich die Insel heute präsentiert.

Gleich vorweg: Embudu ist immer noch eine der wenigen Inseln die dieses gewisse Malediven-Flair verbreiten!

Es ist eine schöne kleine Barfußinsel im Süd-Male-Atoll. Die Überfahrt vom Flughafen Male mit dem Speedboot dauert nur ca. 20 Minuten. Aufgrund der geringen Entfernung kann man von einigen Stellen der Insel die maledivische Hauptinsel sehen und Flugzeuge beim Landeanflug beobachten.

Wir wohnten in einem neu renovierten Superior-Bungalow, was auf Embudu die beste Wahl ist. Zum Strand hatten wir einen direkten Zugang. Dies ist nicht bei allen Bungalows so, da der Bewuchs der Insel ziemlich dicht ist. Die Bungis sind einfach ausgestattet, Klimaanlage und Safe sind vorhanden, TV gibt es nicht (wer braucht das auf den Malediven??).

Der Service war sehr gut. Die Mitarbeiter (Room-Boy, Kellner, Bar-Personal) waren alle sehr freundlich und immer für einen Spaß zu haben. Die Qualität der Speisen war sehr gut und immer sehr vielfältig. Ganz toll die Cocktails, die man auf der Strandterasse bei Sonnenuntergang genießen konnte.

Beim Tauchen am Hausriff wurde mir bewusst wie stark der Klimawandel und El-Nino für das Coral-Bleaching verantwortlich sind. Die bunte Vielfalt an Korallen habe ich im Vergleich zu meinem ersten Besuch vermisst. Ansonsten bietet das Tauchen mit der Tauchbasis Diverland Embudu alles was sich ein Taucher wünscht: tolle Tauchgängen mit Haien und Rochen beim Embudu-Express und viele tolle Driftsdives an den Channels in der näheren und weiteren Umgebung.

 

Besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch die vielen schönen Stunden, die wir mit Mitgliedern der Facebook-Gruppe „Embudu Village Freunde und die, die es werden wollen“ erleben durften. Es hat Spaß gemacht mit Euch!!

Bereits im Vorfeld chatteten wir kräftig und konnten noch den einen oder anderen guten Ratschlag in die Reiseplanung einfließen lassen. Spannend wurde es dann nach der Ankunft an der Bar wenn man dann versucht Leute, die man nur aus dem Internet kennt zu finden. Nach einem Eintrag im Facebook-Messenger „ich Sitze am Tisch neben der Schaukel“ kann man dann beobachten wie sich auf einmal die Köpfe an anderen Tischen bewegen und ein Grinsen zu erkennen ist (Gerti!!) .

Fazit: es waren schöne zwei Wochen mit vielen netten, neuen Gesichtern, einer für mich Super-Insel, einer perfekten Tauchbasis und vielen super-geilen Tauchgängen!!